Schweigen
Schweigen in der Kommunikation
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Wie geht es Ihnen mit Schweigen?
Können Sie selbst schweigen?
Wie fühlen Sie sich?
Wie reagieren Sie, wenn zum Beispiel ein Gespräch stockt?
Wie reagieren Sie, wenn Sie in einen Raum kommen und alle schweigen?
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Viele fühlen sich mit Schweigen unbehaglich. Als ob alles festgefahren sei. Sie fühlen sich gedrängt, das Schweigen zu brechen, indem sie dem Gegenüber zum Beispiel einen Vorschlag unterbreiten oder Fragen stellen oder Lösungsideen bringen. Wie geht es Ihnen?
Wann und in welcher Situation können Sie schweigen?
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Was könnte Schweigen noch bedeuten?
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Schweigen als Kunst in der Kommunikation?
Schweigen als nonverbale Form der Kommunikation?
Schweigen um Zeit und Abstand zu bekommen in emotionalen Situationen?
Schweigen als Denkpause?
Schweigen zur Untermalung/Verstärkung des Gesagten?
Schweigen, damit die volle Aufmerksamkeit beim Redner liegt?
Schweigen zur Konzentration?
Schweigen zur Reflexion?
Schweigen als Zustimmung?
Schweigen als Unsicherheit?
Schweigen aus Angst?
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Bitte bedenken Sie, manchmal braucht es auch einfach etwas Zeit, um Gedanken REIFEN zu lassen.
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Doch was ist, wenn Schweigen als Machtmissbrauch verwendet wird? Erkennen Sie den Unterschied?
Wenn anderen Menschen die Sprache verweigert wird, um sie somit zu isolieren…als eine Form der Verachtung? Im Sinne Du bist für mich ein Nichts!
Oder wenn Schweigen als Druckmittel benutzt wird, damit der Partner nachgibt, einknickt?
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Wie gehen Sie mit Schweigen um? Ist Schweigen für Sie ein Entweder – oder?
Oder ist Schweigen ein vielfältiges Kommunikationsmittel, was Sie situativ einsetzen?
Ich freue mich über Ihre Rückmeldungen.
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Ihre
Bettina Heise
S. Sch.
Juli 21, 2026 at 6:21 a.m.Schweigen als Druckmittel kenne ich von meinem Vater. Er ordnete etwas an, bin ich dem nicht gefolgt, wurde ich komplett ignoriert, so nach dem Motto, wir haben uns nichts mehr zu sagen. Das war grausam für mich.
Schweigen kann ich mit manchen, sehr wenigen Menschen heute ganz gut. Ansonsten gehöre ich zu denen, die zwanghaft versuchen, dann ein Gespräch in Gang zu bringen und denken, oh, haben wir uns nichts zu sagen. Auch aus meiner Kindheit kenne ich das, was hast du beizutragen zum Gespräch, hast du nichts zu sagen, bist du langweilig.
Ein vielschichtiges spannendes Thema. Heute nutze ich manchmal das Schweigen auf Vorwürfe, die von meiner Schwester kommen, weil mir darauf eigentlich nichts mehr einfällt und eine Diskussion aussichtslos scheint.
S.G
Juli 22, 2026 at 2:01 p.m.Hallo Frau Heise, Zu dem Thema Schweigen musste ich sofort an meinen Ex-Mann denken. Er hat Schweigen oft benutzt, um mich zu bestrafen. Damals konnte ich das kaum aushalten. Heute sehe ich Schweigen anders. Manchmal ist es sogar eine Stärke, nicht sofort zu reagieren, sondern bewusst eine Pause zu machen. Schweigen kann einer Situation die Schärfe nehmen und verhindern, dass man sich in unnötige Diskussionen hineinziehen lässt. Für mich hat es inzwischen auch etwas mit Gelassenheit und Selbstschutz zu tun. Viele Grüße SG