März 10, 2026
In
Führung, Kommunikation, Veränderung
Grenzen
Grenzen setzen – Voraussetzung – Umsetzung – Hindernisse
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Im Coaching und Beratung stelle ich immer wieder fest, dass Menschen zwar wissen, was sie verletzt, stresst, überfordert oder wann sie sich unwohl/nicht wertgeschätzt fühlen, doch sie kommen nicht ins Handeln, um dieses Gefühl zu verändern.
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Oftmals hängt das mit ihrem Selbstwertgefühl zusammen:
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„wenn ich Nein sage, werde ich nicht mehr geliebt“
„wenn ich Nein sage, dann reagiert mein Gegenüber sauer“
„Wenn ich Nein sage, gehöre ich nicht mehr dazu.“
„Wenn ich nein sage, werde ich dann in Zukunft gefragt?“
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Was sind einige Antworten, die ich auf mein Nachfragen zu hören bekomme.
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Eine klare Grenze zu formulieren, stellt für die Meisten die nächste Hürde dar:
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„ich möchte keinen Kuchen“
„bitte sprich nicht in diesem Ton mit mir“
„ich kann dir nicht helfen“
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Die meisten Menschen liefern Erklärungen, wenn Sie Ihre Ablehnung formulieren. Diese wird jedoch oftmals vom Gegenüber als Einladung aufgefasst, darüber zu diskutieren:
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„Ich möchte keinen Kuchen, ich mache gerade Diät.“
Die Antwort lautet oftmals: „dieses kleine Stück“ Oder „Du kannst doch auch morgen anfangen…“ „Ich hab ihn extra für Dich gebacken“…
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„Ich kann Dir nicht helfen, weil ich gerade XY mache..“
Antwort: „Ich habe Dir neulich auch geholfen und meine Arbeit unterbrochen“…“Es geht auch ganz schnell“ … „Wenn ich meine Arbeit nicht bis zum Feierabend abgebe, bekomme ich Ärger, das willst Du doch auch nicht..“
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Wenn Sie eine Grenze formulieren, dann sollte sie so klar, wie möglich sein. Auch ein „Nein“ kann in einigen Situationen reichen.
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„Möchtest Du ein Stück Kuchen?“ „Nein“
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„Wir hatten vereinbart, dass ich das Aufgabengebiet x abgebe. Du wolltest Dich bis gestern gemeldet haben, wer den Job übernimmt. Wie lautet Deine Entscheidung?“
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